Auf dem Diagramm erkennt ihr die Luftmassentemperatur in 2 Meter Höhe für die kommenden 8 Tage in Düsseldorf, die vom amerikanischen GFS-Wettermodell berechnet worden ist. Die weiße Linie stellt das Mittel aller Modellberechnungen dar, die ihr in bunt seht. Die weiße waagerechte Linie (gestrichelt) ist die 0 °C-Grenze.
Mit Blick auf die Modellberechnungen scheint es die nächsten Nächte nicht unbedingt frostig zu werden. Zwar bewegen wir uns morgen früh nahe der 0 °C-Grenze, womit zumindest Bodenfrost möglich sein wird. Danach steigen die Temperaturen wieder an, da dann auch Temperatur wieder ansteigen und Wind zulegen wird.
Es gibt dennoch, sobald die Modellberechnungen zum Samstag auseinanderdriften, wieder kältere Modelle, die uns dann auch wieder Nachtfrost bescheren würden.
Das kommt folgendermaßen zustande:
Zum Samstag wird sich ein Hoch in Richtung Ärmelkanal verlagern. Dabei dreht der Wind bei uns auf Nordnordwest und wird bei uns schwach sein, die Luftmassentemperatur wird in Richtung 0 °C in 1.500 Meter Höhe liegen. Das spricht nur dann für frostige Nächte, wenn der Himmel klar sein wird. Mit Blick auf die Luftfeuchtigkeit erachte ich dies als unwahrscheinlich, da somit die Luft nicht nach oben hin weichen kann und es sich nicht auskühlen würde. Interessant ist hierbei noch ein weiterer Aspekt, dass die Luft über uns auf Ost drehen wird, zumindest was die unteren Luftschichten unterhalb von 800 Meter angeht. Somit wird eine Luftmasse bodennah zu uns geführt, die in 1.500 Meter Höhe -2 bis -4 °C haben wird. Damit sind frostige Nächte zwar eher möglich, aber es hat schon noch nen Grund, warum der Großteil der Modelle sowie das Mittel über dieser 0 °C bleiben. Ein Abkühlung in winterliche Verhältnisse könnte uns dann zum 18. Januar bevorstehen.
Daten- und Bildquelle: wetterzentrale.de (GFS)


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