Ende der 2. Dekade des Januars

Hier seht ihr die Monatsmitteltemperaturen für NRW seit 1881. Die Abweichung ist zu Düsseldorf nur minimal.

Morgen beginnt die letzte Dekade des ersten Monats diesen Jahres und verwundert reiben wir uns die Augen, dass bereits schon wieder 3 Wochen rum sind. Nun gut, Zeit sich mal den bisherigen Monat anzuschauen.
Die Temperaturen, wäre jetzt Schluss mit dem Januar, würden in NRW bei 3,69 °C liegen und damit +2,84 °C über dem langjährigen Mittel aus den Jahren 1961-1990. Damit liegen wir gut eingebettet im Vergleich zu den vergangen Januar-Monaten, und erleben trotz 2 markanten Kaltlufteinbrüchen einen eher wärmeren Januar. Der Jahresbeginn hat hier noch ein großes Mitspracherecht beim Temperaturmittel. Außerdem habe ich euch den wärmsten Januar seit Aufzeichnungsbeginn für NRW noch markiert, der aus dem Jahre 1975 mit 6,1 °C im Mittel stammt.

Hier seht ihr die Niederschlagssummen für NRW seit 1884. Die Abweichung ist zu Düsseldorf etwas größer, da es in anderen Regionen etwas mehr regnet.

Ähnlich sind auch die Niederschlagssummen einigermaßen eingebettet. Mit aktuell 49,9 mm Niederschlag ist es bislang recht trocken, allerdings nicht außergewöhnlich trocken. Gemessen am langjährigen Mittel liegen wir derzeit im Soll, weil wir bedenken müssen, dass der Januar noch 11 Tage hat und dort noch der ein oder andere Tropfen Regen runterkommen wird. Viel wird es nicht werden, mit Verweis auf den gestrigen Bericht. Auch hier habe ich auch einmal den niederschlagsreichsten Januar markiert, 1995 mit 162,52 mm.

Hier seht ihr die Sonnenscheinstunden für NRW seit 1931. Die Abweichung ist zu Düsseldorf relativ gering.

Bei der Sonnenscheindauer zeigt sich der Abfall schon deutlich. Mit gerade einmal 24,86 Sonnenstunden ist der Januar bislang äußerst grau, was auch an den ständig auftretenden Inversionswetterlagen durch Hochs nordwestlich von uns liegt. Und da werden mit Blick auf den restlichen Monat auch nicht mehr viele Stunden dazukommen, sodass wir deutlich unterdurchschnittlich wegkommen werden, was den Sonnenschein betrifft. Die meisten Sonnenstunden gab es im Januar 1940, stolze 106,68 Sonnenstunden. Das macht mal eben, 40,57 % der für Januar möglichen Sonnenstunden aus. Aktuell erleben wir 84,94 % der Zeit keine Sonne am Himmel, an der sie scheinen könnte.

Hier seht ihr die Tagesmitteltemperatur in grün mit den Prognosen von GFS, GFS-ENS und ICON-EU bis Monatsende bzw. bis zum 25.01.2022.

Wie viel sich an der Temperatur letztendlich noch korrigiert, können wir hier erstehen. So soll die Temperaturen nach allen 3 Berechnungen wieder nach oben gehen und das langjährige Mittel aus 1961-1990 übersteigen. Letztendlich werden wir nach dem GFS Hauptlauf bei 3,89 °C herauskommen, das Mittel aller Modellberechnungen des GFS kommen bei 3,90 °C heraus.

Datenquelle: mtwetter.de (DWD, GFS, GFS-ENS, ICON-EU)

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