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Hoher Luftdruck wird mittelfristig weniger, die Chance auf Regen steigt.

Seit gestern sind wir zurück im Hitzebereich, wahrscheinlich Tag 1 von 7 mit Temperaturen über 30 °C. Mit 31,2 °C erlebten wir gestern den 12. Hitzetag des Jahres. Die Tagesmitteltemperatur ist ebenfalls weiter angestiegen durch die deutlich mildere Nacht, mit 24,3 °C lagen wir grob 3,3 °C über dem langjährigen Mittel auf den vergangenen 30 Jahren für einen 10. August.

Unser Hoch wandert weiter in Richtung Skandinavien und baut eine Hochdruckachse von Nordafrika über Nord- und Ostsee bis nach Sibieren auf. Auf der westlichen Flanke bleibt das Tief bei den Azoren liegen, östlich davon hat sich ein Kaltlufttropfen eingenistet, welches wohl aber eher nicht gegen diese Hochdruckachse ankommen wird.
Heute bleibt bei wolkenlosem Himmel und die Temperaturen haben mit 32 °C bereits ihr Maximum erreicht. In der Nacht kühlt es wieder auf 22 °C ab.
Die kommenden Tage im Überblick:
| Tag | Tageszeit | Wetter | Temperatur | Regen | Wind |
|---|---|---|---|---|---|
| Freitag | morgens mittags abends nachts | ☀️ ☀️ ☀️ 🌕 | 23 °C 32 °C 30 °C 24 °C | ||
| Samstag | morgens mittags abends nachts | ☀️ ☀️ ☀️ 🌕 | 22 °C 31 °C 30 °C 25 °C | ||
| Sonntag | vormittags nachmittags nachts | 🌥️ ☁️ ☁️ | 29 °C 33 °C 26 °C | ||
| Montag | vormittags nachmittags nachts | ⛅ ☁️ / (🌧️?) ☁️ | 26 °C 25-30 °C 22 °C | 0-13 Liter | |
| Dienstag | tagsüber nachts | ⛅ ☁️ | 32 °C 22 °C | ||
| Mittwoch | tagsüber nachts | 🌥️ 🌧️ | 31 °C 18 °C | 1 Liter 5 Liter | 35 km/h |
| Donnerstag | tagsüber nachts | ⛈️ 🌗 | 23 °C 17 °C | 3 Liter |

Obwohl der Regen für Donnerstag nächster Woche wieder etwas runtergerechnet worden ist, was in der Natur der Modellspiele liegt, soll uns dies Tief etwas länger beschäftigen, so zumindest der Hauptlauf des amerikanischen GFS. Demnach soll dieses Nordatlantiktief in Richtig britische Inseln ziehen und mit einem kleinen weiteren Randtief für ordentlich Regen in unserer Region sorgen. Die Temperaturen würden auf gut 20 °C zurückgehen und uns ein ganz anderes Flair bringen als das, was wir im Prinzip den gesamten Sommer über erlebt haben. Demnach sollen in den kommenden 16 Tagen gut 30 Liter pro m² zusammen kommen.

Oben seht ihr die Prognosen der Modellberechnungen für die Luftmassentemperaturen in 1.500 Meter Höhe.
Unten seht ihr die Prognosen der Niederschläge.
Die rote Linie zeigt hierbei das Mittel aus den Jahren 1981-2010.
Die weiße Linie zeigt das Mittel aller Modellberechnungen, die ihr in bunt seht.
Wichtig ist hierbei häufig die dicke grüne und blaue Linie, die den Haupt- bzw. Kontrolllauf symbolisieren, die mit den besten Berechnungsgrundlagen ausgestattet sind.
Quelle: wetterzentrale.de
Und wenn wir in dem Zusammenhang von einem Modellspiel des amerikanischen GFS sprechen, dann sehen wir, dass der Hauptlauf eigentlich ganz gut im Ensemble einbettet sind. Rund um den 18. August, der wohl einer von mehreren Regentagen in den kommenden 2 Wochen werden soll, sind bei manchen Modellen richtig viel Regen dabei, was für die Natur gar nicht so gut wäre, weil diese die Feuchtigkeit aufgrund der Trockenheit gar nicht aufnehmen kann. Ein bisschen Regen, immer mal wieder, wäre dabei optimal und das macht das GFS relativ breit gefächert vom 15.-27. August.

Oben seht ihr die Prognosen der Modellberechnungen für die Luftmassentemperaturen in 1.500 Meter Höhe.
Unten seht ihr die Prognosen der Niederschläge.
Die rote Linie zeigt hierbei das Mittel aus den Jahren 1981-2010.
Die weiße Linie zeigt das Mittel aller Modellberechnungen, die ihr in bunt seht.
Wichtig ist hierbei häufig die dicke grüne und blaue Linie, die den Haupt- bzw. Kontrolllauf symbolisieren, die mit den besten Berechnungsgrundlagen ausgestattet sind.
Quelle: wetterzentrale.de
Mit Blick auf das ECMWF sehen wir ein ähnliches Bild, wobei hier die Niederschläge deutlich größer ausfallen sollen rund um den 18. August, zum Ende des Vorhersagezeitraums bis zum 26. August sollen die Niederschläge wieder etwas deutlich zurückgehen und auch die Temperaturen wieder ansteigen. Da ist das GFS noch eher uneins. Das liegt aber nicht unbedingt primär an einem neuen Hochdruckgebiet, sondern viel mehr an einem neuen Tief vor Europa, welches dann wieder wärmere Luft aus dem Südwesten zu uns bringen würde. Davon will das GFS noch gar nichts wissen.

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