Wetterprognose 21.11. – 25.11. + Schneeschauer klingen ab, deutlich wärmer ab Sonntag + Winterwetter ab Mitte Dezember?

Noch befinden wir uns unter Höhenkaltluft und somit zahlreichen Schauern, die aufgrund von der niedrigen Temperaturen Schnee bis ganz runter bringt. Da es aber noch keinen Frost gibt, bleibt dieser nicht liegen, zumindest unterhalb von 150 Meter Höhe.

In der kommenden Nacht folgen weitere Schauer bis in die zweite Nachthälfte und diese bringen weitere Schneefälle für angezuckerte Wiesen und Dächer bei Tiefstwerten um 0 °C. Oberhalb von 150 Meter Höhe ist es frostig und der Schnee bleibt auch auf Gehwegen und wenig befahrenen Straßen liegen.

Am morgigen Donnerstag beruhigt sich das Wetter, die Höhenkaltluft zieht ab und die Wolken reißen auf, sodass sich die Sonne häufiger zeigt bei maximal 3 °C.

Der Freitag bringt uns ein neues Tief mit Regen und Wind, anfänglich fällt noch etwas Schnee, eher der Schnee in Regen übergehen wird. Die Spitzenböen werden bei maximal 50 km/h liegen und die Temperaturen liegen bei -1 °C und +4 °C.

Am Samstag bleiben uns die kompakten Wolken treu, im Tagesverlauf steigen die Temperaturen langsam an und der Wind frischt auf mit neuem Regen in der Nacht zum Sonntag. Die Temperaturen liegen bei 0-5 °C.

Der Sonntag liefert uns viel Wind und einen Mix aus sonnigen und wolkigen Phasen, zum Nachmittag ist es tendenziell etwas freundlicher bei 10-17 °C. Die stärksten Böen belaufen sich bei maximal 70 km/h, das aber erstmal nur als ungefährer Wert, noch nicht für voll nehmen.

Am Montag bleibt es wolkig und windig, ab dem Nachmittag zieht neuer Regen auf bei 14-15 °C, mit dem Regen gehen die Temperaturen auf 11 °C zurück. Die höchste Nachttemperatur stammt übrigens aus dem 2. November 2020 zurück mit 16,4 °C. Soweit wären wir da gar nicht von entfernt.

Großwetterlage vom 2. November 2020, 1 Uhr | Bildquelle: wetterzentrale.de

Das war im Übrigen die dazugehörige Wetterlage. Im Vorfeld eines Tiefs bei den britischen Inseln und einem vom Hochdruck geprägten Mittelmeerraum zog eine sehr warme Luftmasse zu uns. Die Isobaren (Linien gleichen Luftdrucks) lagen bei uns recht eng und sorgten damit für entsprechendem Wind, sodass sich diese fluffigwarme Luftmasse auch zu uns bis an den Boden durchsetzen konnte. Die Temperaturen stiegen im Laufe der Nacht auf bis zu 14 °C in 1.500 Meter Höhe.

Großwetterlage nach dem amerikanischen GFS für Montag, 25. November 2024, 1 Uhr | Bildquelle: wetterzentrale.de

Und das ist die Großwetterlage für die Nacht zum kommenden Montag. Auch hier haben wir ein Tief bei den britischen Inseln sowie ein Hoch über dem Mittelmeerraum. Außerdem haben wir ein tiefdruckgeprägtes Osteuropa und ein Sibirienhoch, wie auch 2020. Lediglich der Atlantik gestaltet sich leicht anders, was das Hochdruckgebiet dort angeht. Aber wenn wir doch schon mal eine ähnliche Konstellation haben, was folgte denn auf den extrem warmen Novemberbeginn 2020? Ein hochdruckgeprägter November mit viel Nebel und Hochnebel und einem Wintereinbruch im Dezember mit Schnee zu Beginn und am Ende des Monats. Und was macht das CFS, der verlängerte Arm des GFS? Hochdruck, Hochdruck, Hochdruck und in 4 Wochen eine winterliche Lage. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. 😉


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