Wetterprognose 07.01. – 11.01. + Mittelfrist mit Inversion

Nach dem Sturm von heute wird es allen voran sehr wechselhaft weitergehen, ruhiger wird es zum Wochenende. Dazu wieder deutlich kühler.

In der Nacht zum morgigen Dienstag gibt es noch weitere Schauer, die erst zum Vormittag vom morgigen Dienstag abklingen werden bei Tiefstwerten um 4 °C.

Am morgigen Dienstag erwarten uns viele Wolken, die im Laufe des Abends nochmal vereinzelte Schauer bringen werden. Dazu bleibt es windig mit Spitzenböen bis 50 km/h. Die Temperaturen steigen auf maximal 5 °C an.

Der Mittwoch wird uns eine freundliche Phase vom Morgen bis in den frühen Mittag bringen, anschließend ziehen neue kompakte Wolken auf, allerdings erstmal ohne Regen. Die Temperaturen gehen auf 1-4 °C zurück.

In der Nacht zum Donnerstag zieht ein neues Niederschlagsgebiet auf. Dabei dreht der Wind auf Nord und wird praktisch von dem Niederschlagsgebiet eingezogen, sodass die Schneefallgrenze trotz leichter Plusgrade auf unter 200 Meter runtergehen wird. Am Donnerstag selbst bleibst es regnerisch bis zum Abend und die Temperaturen bleiben mit maximal 1 °C sehr kühl.

Der Freitag bringt wieder etwas mehr Wind von West mit weiteren Schauern, teils ist Graupel oder Schneeregen dabei. Die Temperaturen gehen auf -1 °C bis +3 °C zurück.

Am Samstag kehrt etwas Ruhe ein und die Temperaturen gehen weiter in den Frostbereich bei -3 bis +1 °C.

Hier seht ihr den 16-Tage-Trend des europäischen ECMWF in Diagramm-Form.
Oben seht ihr die Prognosen der Modellberechnungen für die Luftmassentemperaturen in 1.500 Meter Höhe.
Unten seht ihr die Prognosen der Niederschläge.
Die rote Linie zeigt hierbei das Mittel aus den Jahren 1991-2020.
Die weiße Linie zeigt das Mittel aller Modellberechnungen, die ihr in bunt seht.
Wichtig ist hierbei häufig die dicke grüne und blaue Linie, die den Haupt- bzw. Kontrolllauf symbolisieren, die mit den besten Berechnungsgrundlagen ausgestattet sind.
Quelle: wetterzentrale.de

Nach dem Samstag sehen wir anhand des Ensembles, dass die Tiefsttemperaturen quasi schon erreicht sind, der Sonntag dürfte nochmal frostig werden. Danach steigen die Temperaturen in 1.500 Meter Höhe wieder deutlich an auf +5 °C, dabei bleiben die Niederschlagssignale zurückhaltend. Dahinter steckt ein Hoch und es baut sich eine Inversionswetterlage auf, bei wenig Wind bedeutet das viel Nebel und Hochnebel. Zum Ende des Vorhersagezeitraums soll diese Hochdruckphase wieder abgebaut werden und die Temperaturen gehen folglich mit vermehrten Niederschlagssignalen wieder zurück. Aber: Der Hauptlauf beispielsweise stürzt wieder komplett ab, das ganze im Begleitung von sporadischem Niederschlag. Steckt da etwas ein weiteres Hoch mit einer Ostströmung dahinter? Klären wir morgen.


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