Wetterprognose 24.01. – 28.01. + Februarstart mit Spannung

Die nächsten Tage werden relativ zügig abgehandelt sein mit einem Tief nach dem anderen, danach wird es spannender.

Am morgigen Freitag werden wir es mit vielen Wolken zu tun bekommen. Ab dem Nachmittag zieht ein neues Regentief auf mit auffrischendem Wind. Die Temperaturen steigen auf 6-9 °C an, die Spitzenböen liegen bei 50 km/h.

Der Samstag hat weiterhin die Unsicherheit drin, die aus den beiden Globalmodellen GFS und ECMWF hervorgehen. Ich gehe vom ECMWF aus und dieses berechnet weiteren Regen bis zum Abend. Unter dem Regen bleiben die Temperaturen mit 7 °C gedeckelt, nach dem Regen gehen die Temperaturen am Abend auf 5 °C zurück.

Am Sonntag werden wir bis zum Vormittag noch dichtere Wolken haben, am Nachmittag kommt die Sonne häufiger heraus bei 3-7 °C.

Der Montag bringt uns wieder ein neues Tief mit Regen am Vormittag sowie am späteren Nachmittag, dazu frischt der Wind mit Spitzenböen bis 55 km/h wieder auf. Dazu steigen die Temperaturen mit Südwind auf 6-12 °C an.

Am Dienstag wird der Südwind weiter intakt bleiben mit Böen bis 45 km/h. Dazu gibt es viele Wolken, am Abend zieht neuer Regen auf bei 8-9 °C.

Die Großwetterlage des amerikanischen GFS mit seinem Hauptlauf für nächste Woche Freitag, 1. Februar | Bildquelle: wetterzentrale.de

Es bahnt sich zum Monatswechsel eine erneute Großwetterlagen-Umstellung an. Das derzeit wetterführende Tiefdrucksystem über den britischen Inseln mit Regen und Wind wird sich mittelfristig nach Italien verlagern und dort für zahlreiche Schauer und Gewitter führen. Was darauf folgt, ist ein neues Hochdruckgebiet welches den entstehenden Platz einnimmt und anhand des amerikanischen GFS sehen wir den Rest davon über uns. Während sich von Westen die Farbschattierungen in Richtung Orange verändern und sich diese Zone nach Nordosten verlagern wird, ist östlich von uns noch der grüne Fleck und der wird dann ebenfalls weiter nach Norden verdrängt werden. Dazu haben wir über dem Osten von Deutschland noch eine -30 °C Isotherme in 5.500 Meter Höhe, zunächst werden also die Temperaturen in der Höhe deutlich ansteigen und somit baut sich die Labilität der Atmosphäre ab und das Wetter wird stabiler.

Die Frage, die sich aufdrängt, ist, ob in Folge das Hoch eine erneute Inversionswetterlage auslöst. Und da scheinen die Chancen nicht so schlecht zu stehen, da sowohl GFS als auch ECMWF mit ihren Hauptläufen die Hochs genau über Deutschland legen würden mit einer leichten Tendenz zu einer südöstlichen Verlagerung. Damit bleibt die Hoffnung auf etwas Wind und leichtem Föhn der Eifel, allgemein dürfte das aber erneut viel Hochnebel bedeuten.

Die Variationen, die aus der Wetterlage entstehen können, halte ich zwecks der Länge des Berichtes erstmal zurück, diese können wir uns zu gegebener Zeit etwas genauer anschauen.


Abspann:
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