Wetterprognose 25.01. – 29.01. + Neue Inversion mit Option im Anmarsch

Zur Abwechslung haben wir es Mal mit windigem und nasskaltem Wetter zu tun, das wird aber nicht von all zu langer Dauer sein.

Am morgigen Samstag haben wir es mit einer Luftmassengrenze zu tun, die uns anhaltenden Dauerregen bringt. Dabei regnet es von Freitagabend an mit unterschiedlicher Intensität bis in den frühen Morgen hinein mit einer anschließenden kurzen Regenpause. Ab spätestens 8 Uhr morgen früh dürfte sich der Regen wieder moderat zulegen und bis in den Samstagabend anhalten. Die Temperaturen bleiben unter dem Regen gedeckelt bei 9-10 °C.

Der Sonntag bringt uns einen zweigeteilten Wettertag. Während am Morgen und Vormittag noch die Reste der Luftmassengrenze in Form von dichten Wolken über uns hängt, ziehen diese Wolken zum Nachmittag ab und die Sonne kommt heraus. Die Temperaturen gehen etwas zurück und liegen bei 3-7 °C.

Am Montag zieht ein neues Tief mit Regen und Wind heran. Vom morgen beginnend überquert uns eine Warmfront mit Regen und Spitzenböen bis 45 km/h, am Nachmittag folgt die Kaltfront mit weiteren Regenfällen, der Wind schwächt sich in Folge wieder ab. Die Temperaturen liegen bei 8-11 °C, nach der Kaltfront sind es noch 7 °C.

Der Dienstag hat viele Wolken parat, im Bereich des Nachmittags hat die Sonne die größten Chancen bei weiterhin lebhaftem Südwind und 6-9 °C.

Am Mittwoch besteht noch eine größere Unsicherheit in den Modellen. Vermutlich bleibt es weiterhin windig aus Südwest mit weiteren Schauern und 6-8 °C.

Die gemittelte Großwetterlage des amerikanischen GFS für Montag, den 3. Februar 2025, 13 Uhr | Bildquelle: wetterzentrale.de

Wer sich noch an vergangene Woche erinnert, der hat eine mögliche interessante Großwetterlage für den Freitag kommende Woche gesehen. Hier nochmal zum Nachlesen. Diese Großwetterlage wird auch für den Freitag ganz gut hinhauen, da sich zumindest mal kurzzeitig eine Nordströmung mit kühlerer Luft einstellen dürfte. Danach setzt der Westwind vom Atlantik los und wird uns in Folge erreichen. Das wird zusammen mit einem Hoch passieren.

Bis zum 3. Februar wird dieses Hoch genau über Deutschland liegen. Hierbei sei erwähnt, dass das Mittel aller Modellberechnungen des amerikanischen GFS mit 1035 hPa berechnet wird, für in 10 Tagen ist das enorm. Dabei ist das Mittel gleichermaßen auch etwas irreführend, da die Hauptläufe des amerikanischen GFS der vergangenen 24 Stunden sowie die Hauptläufe des europäischen ECMWF der vergangenen 24 Stunden das Hoch nördlich von Deutschland berechnen. Es kann also durchaus sein, dass sich das Hoch nördlich von uns aufhalten könnte, mit gravierenden Unterschieden. Da wäre zum einen die Luftherkunft, die nicht mehr aus West, sondern aus Ost kommen würde. Die Luft wäre in Folge kühler und auch trockener, somit kein Dauergrau und kühl mit teils frostigen Nächten, sondern dauerfrostig mit Sonne. Andererseits könnte mit der unterschiedlichen Positionierung und einem Tief über Italien auch Wind zustande kommen, was bei der Dauergrau-Lösung nicht der Fall wäre. Ich sehe das aktuell nicht, sondern glaube an eine weiteren Inversionswetterlage mit viel Nebel und Hochnebel, aber das kennen wir ja schon.

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